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| Frauen BL1: SRC mit respektablem Spiel gegen Meister SCN |
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| Geschrieben von Bo | |
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Am
vergangenen Sonntag waren in Stuttgart die amtierenden deutschen Meisterinnen
des SCN zu Gast. In Anbetracht der bisherigen Spielergebnisse beider Seiten
gingen die Schwäbinnen als klarer Außenseiter in die Partie.
In der
laufenden Saison musste sich die Stuttgarter Hintermannschaft aufgrund
personeller Probleme bisher zu jeder Partie neu zusammenfinden, und so auch am
vierten Spieltag. Petra Kurz, die in dieser Saison bisher auf der Position des
Verbinders gestartet ist, fiel bereits im Vorfeld der Partie verletzungsbedingt
aus. Aufgrund der daraus resultierenden Personalumstellung war eine Vorhersage
der Mannschaftsleistung nur schwer zu treffen. An Motivation mangelte es den
Spielerinnen jedoch nicht, wollte man doch nach den Schlappen der vergangenen
Spieltage beweisen, dass mit den Stuttgarterinnen immernoch zu rechnen sei.
Dennoch
verschlief Stuttgart den Start in die Partie und ließ die Blauen frühzeitig
gleich zwei Mal im Malfeld eintauchen. Die Schwäbinnen ließen sich durch diesen
Punkterückstand jedoch nicht beirren und zogen von nun an ihr Spiel
konzentrierter auf. Der Sturm kämpfte hartnäckig um jeden Ballbesitz, während
die Hintermannschaft ein gutes Zusammenspiel an den Tag legte. Auf diese Weise
sorgte im Folgenden eine geschlossene Mannschaftsleistung für zwei Versuche für
die Stuttgarterinnen, bei denen sich am Ende wieder einmal die sprintstarke
Schlussspielerin Marina Apfel auf dem Weg ins Malfeld durchsetzen konnte. So
stand es in der 36. Spielminute 10:10, und die Partie blieb weiterhin spannend.
Ein weiterer Versuch für den SCN besiegelte den Halbzeitstand von 10:15.
Die zweite
Hälfte des Spiels lag deutlich in Heidelberger Hand. Auf Stuttgarter Seite
verließen die erfahrenen Stürmerinnen Kathryn Gilbert und Sabine Missbach sowie
die stark aufspielende Innendreiviertel Alecia Drummond verletzungsbedingt den
Platz, was für die Mannschaft schwer zu kompensieren war. Bei zunehmendem Regen
und fortschreitender Spielzeit befanden sich die Gastgeberinnen fast nur noch
in der Defensive, und die Blauen konnten ein ums andere Mal ihre Chancen
verwerten und im Malfeld einlaufen. Vor allem die herausragende Nr.8 des SCN,
Stefanie Horn, konnte an diesem Tag von der Stuttgarter Verteidigung nur schwer
gestoppt werden und landete insgesamt vier Mal im Malfeld. Am Ende untermauert
der SCN sein starkes Angriffsspiel mit einem Endstand von 10:46 aus Sicht der
Gastgeber, und die Stuttgarterinnen müssen erneut Lehrgeld zahlen. |
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| Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 28. Oktober 2009 ) |
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